Der Name ist Programm.
Beim Scammerfopper geht es um
Die Nigeria-Connection ist Ihnen sicherlich ein Begriff:
Das Wort bezeichnet eine Krankheit, deren Symptome
sich in den folgenden Beispielen manifestieren:
Der abgesetzte Potentat einer üblen Bananenrepublik hat in seinen Zeiten als
Staats-Chef ein paar Millionen Dollar beiseite geräumt, die er nun ins europäische
Ausland verfrachten will. Sie sollen ihm dabei helfen. Als Lohn winkt eine Beteiligung
von 30% an seinem ergaunerten Vermögen.
Sie sind Gewinner einer Lotterie, an der Sie gar nicht teilgenommen haben. Sie
brauchen nicht misstrauisch zu sein - die Ermittlung der Gewinner erfolgte aufgrund
einer Ziehung von E-Mail-Adressen. Nun steht ein millionenschwerer Gewinn bereit, den
Sie nur noch abrufen müssen.
Ein nigerianischer Bankangestellter stellt fest, dass der Eigentümer eines von
ihm verwalteten Kontos verstorben ist. Bedauerlicherweise hat der Dahingeschiedene
keine Erben hinterlassen, so dass der Bankier auf die naheliegende Idee kommt, das
Geld für sich selbst zu beanspruchen. Das muss nun auf ein Konto in Europa überwiesen
werden. Auf Ihr Konto? Als Lohn winkt... s.o.
Ein rumänischer Interessent kauft Ihren bei mobile.de angebotenen Gebrauchtwagen
unbesehen und ohne jeglichen Versuch, den Preis zu drücken. Die vereinbarte Summe
hinterlegt er im Dienste der Sicherheit aller beteiligten Parteien bei einem Treuhänder.
Svetlana aus der Ukraine hat Ihr Profil auf der Website einer Single-Börse
entdeckt und setzt nun alles daran, Sie kennenzulernen. Nach einem kurzen Mailwechsel
ist sie so sehr von Ihnen begeistert, dass sie sofort einen Flug nach Deutschland
bucht, um Sie zu besuchen und fortan Tisch, Bett & Geldbörse mit Ihnen zu teilen.
All diese Beispiele haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind zu schön, um wahr zu sein. Sie sind schlicht und ergreifend Scam. Deshalb gehören Mails, deren Inhalt aus diesen Angeboten besteht, sofort in den virtuellen Mülleimer. Andererseits kann es auch reizvoll sein, auf eine solche Mail zu antworten. In diesem Fall muss man aber wissen, was man tut. Wer antwortet, stellt den Kontakt zu einer Person oder zu einer Gruppe von Personen her, die in höchstem Maße kriminell agiert.
Um den Kontakt zu Verbrechern geht es auf den Webseiten des Scammerfoppers. Hier werden abgeschlossene Baits veröffentlicht. Auch laufende Baits sind hier zu finden - aber da müssen Google & Co. verständlicherweise draußen bleiben, um einem recherchierenden Mugu nicht zu verraten, dass er nach allen Regeln der Kunst gefoppt wird.
Kurzum: Sie werden keinen Zugang zu den aktuellen Baits erhalten, wenn Sie das Zauberwort nicht kennen. Das Zauberwort erhalten Internet-Surfer, indem sie eine Mail mit stichhaltigen Gründen für ihr Bedürfnis, einen aktuellen Bait einzusehen, an scammerfopper {ät} yahoo.de schicken.
Abgeschlossener Bait der Kategorie klassischer 419-Scam:
Michael Teigaga aus Ghana
Ein Bait für lächerliche 12.000.000 Kröten
Abgeschlossener Bait der Kategorie Russian Bride Scam:
Elena
Ein paarungsbereites Weibchen aus Russland